DDR und Wiedervereinigung
50er
Außenpolitik
1954: UDSSR nimmt seine Reparationsforderungen zurück
vom Westen isoliert durch die Hallstein-Doktrine
Wirtschaftspolitik
Planwirtschaft
Förderung der Landwirtschaft und Schwerindustrie
Kunsumgüterindustrie wird vernachlässigt
Sozialistische Gestaltung von Handwerk und Betrieben
1956: zweiter 5-Jahresplan
Industrialisierung und Automatisierung
Produktions und Lohn Steigerungen
Landwirtschaft wird in LPGs zusammengefasst
Innenpolitik
1950: Walter Ulbricht: Generalsekretär
Neue Ausrichtung der Schulen und Hochschule nach dem Sozialismus
SED-Ideologie als Pflichtfach
Kunst und Kultur bekommen sozialistische Richtlinien verordnet
1950: Ministerium für Staatssicherheit (Stasi)
Überwachung
Spionage
Repressalien
Offizielle und Inoffizielle "Mitarbeiter"
Unzufriedenheit in der Bevölkerung
Mangel an Grundnahrungsmitteln und Grundgegenständen
Hohe Arbeitszeiten
Preissteigerungen
Bauarbeiter Streik Juni 1953
Forderung nach Freien Wahlen, Sturz der Regierung ...
Wird brutal von sovjetschen Militär niedergeschlagen
Wirtschaftskrise 1959
Fluchtbewegung aus der DDR über Berlin
Poltitische Reglementierung
Unfreiheit des Systems
Locken des "Wirtschaftswunders
Fachkräfte und Ausgebildete junge Menschen fliehen
60er
Anstieg der Fluchtbewegung
Bau der Berliner Mauer 13.8.1961
Abschottung der DDR vom Westen
"Antifaschistischer Schutzwall
Wirtschaftspolitik
Steigerung der Gesamtproduktion
Ziele werden jedoch nicht erreicht
Mangelwirtschaft
Ausbeutung durch die UDSSR
Innenpolitik
Manipulierung der Bevölkerung zur Akzeptanz des Systems
"Brot und Spiele"
Sport und Kultur wird gefördert
Regierungsanspruch der SED wird in die Verfassung eingetragen
Ulbricht fordert indirekt mehr Selbstständigkeit für DDR
70er und 80er
Wirtschaftspolitik
Anfang 70er: Wirtschaftskrise
Umwandlung privater Betriebe in Volkseigene Betriebe
Stabilisierung des Wirtschaftssystems
Künstlich niedrig gehaltene Lebensmittelpreise und Mietkosten
Arbeitsplatssicherheit
Qualifikation der Bevölkerung
in den 80er
verschiedene Reformen
keine Wirkung, Wirtschaft nähert sich einer Krise
Innenpolitik
1971: Walter Ulbricht trittzurück
1971: Erich Honecker wird Erster Sekretär
Kennt die Führungsrolle der UDSSR an
Repressalien auf Regimekritiker
Außenpolitik
Isolation von Westdeutschland
Konzentration von "DDR" statt "Deutsch" im Öffentlichen Bereich
Begengnungen zwischen den Oberhäuptern von West und Ostdeutschland
Transitabkommen
Kredite gegen Verbessung der Lebenssituation in der DDR (keine Selbstschußanlagen an der Grenze)
Teilnahme am KSZE
80er
Wahl von Michial Gorbatschow zum Generalsekretär in de UdSSR
Perestroika
Glasnost
SED-Regierung grenzt sich vom Reformkurs ab und wehrt sich dagegen
Der Revolution in der DDR 1989/90
Demonstrationen
Liebknecht
Ausreiseanträge
Wahlen werden vorgezogen -> Erste demokratische gewählte Regierung in der DDR
Verdacht das die Kommunalwahlen gefälscht sind
In der DDR wird jedoch die sofortige Zusammenschließung der DDR und der BRD gefodert
Nach Reformen öffnet sich die ungarisch-österreichische Grenze, massive Fluchtbewegung
Helmut Kohls 10-Punkte Programm zur schrittweißen Integration beider Staaten
Ziel: Ein Deutschland
Stärkung der EG
Institutionelle Zusammenarbeit
Abrüstung, Rüstungskontrolle
Vertragsgemeinschaft
Soforthilfe in Notfällen
Hilfe und Zusammenarbeit
Zusammenarbeit vertiefen
Besetzung der Westdeutsch Botschaften in Berlin, Prag,Warschau und Budapest
aufgrund des Druckes um den 40. Jahrestag der DDR wird die Ausreise erlaubt
Ziel der Novemberrevolution
Demokratisierung !
Öffnung der Grenzen
Erich Honecker tritt zurück Oktober 1989
Parteien werden wieder zugelassen
Es bildet sich eine Koalitionsregierung aus SPD, CDU, LDPD, NDPD und DBD
Der Runde Tisch
Großdemonstrationen in der ganzen DDR
Öffnung der Berliner Mauer 9.11.1989
In Ungarn und der Tschechoslowakei werden die Grenzen geöffnet
DDR-Regierung und Politbüro treten zurück 7. und 8. 11.1989
Die Wiedervereinigung Deutschlands
Probleme
Beitritt der DDR zur BRD (Art. 23 GG) oder Neugründung eines gemeinsamen Staates mit Ausarbeitung einer Verfassung (Art. 146 GG)
Wirtschafts und Währungsunio
Wiederstand der Sovjetunion
Staatsvertrag
Wirtschaftsunion .- Bildung einer sozialen Marktwirtschaft
Privateigentum
Freie Preisbildung
Wettbewerb
Gewerbefreiheit
Freier Verkehr von Waren, Kapital und Arbeit
DDR-Landwirtschaft ins EG Argrarsystem
Währungsunion
DM als einzigste Währung
Deutsche Bundesbank als Zentralbank
Umtauschkurse
Sozialunion
Renten-, Kranken-, Arbeitslosen und Unfallversicherungen
Sozialhilfe
Koalitionsfreiheit
Streikrecht
Mitbestimmung
Kündigungsschutz
...
Entschluss des Beitritts der DDR zur BRD am 3.10.1990
Gorbatoschows Einwilligen nur wenn:
Reform der Nato von Militärisch zu Politischem Bündnis
Sovjetisch-Deutsche Partnerschaft
Beschränkung der Deutschen Streitkräft
Verhandlungen mit den Siegermächten
Zwei-plus-vier Vertrag
Deutschland umfasst die BRD, DDR und Berlin
bestehenden Grenzen bleiben gültig
Bestätigung der Oder-Neiße Linie durch deutsch-polnischen Vertrag
Keine ABC-Waffen
Beschränkung der Streitkräfte
Abzug Sovjetischer Truppen aus der DDR
Keine ausländischen Truppen und Waffen im Ostdeutschen Gebiet
Beendigung der Vier-Mächte Regelungen
Volle Souveränität des vereinten Deutschlands
Wiederveinigung Deutschlands 3.10.1990
Tag der Deutschen Einheit
erste gesamt Deutsche Bundestagswahl 2.12.1990